48432 Rheine, Hengemühlweg 19
Tel. 05971 – 963963 oder 05971 – 70477 (Groppe)
(Durch Anklicken der Bilder werden diese vergrößert)
Die Nutzung der Hofanlage hat sich, abweichend von den Anfangsüberlegungen, immer weiter entwickelt und verselbstständigt.
Volkstanzgruppe - Heimatverein
Aus der geplanten Nutzung ausschließlich für Zwecke der Volkstanzgruppe ist eine Nutzung für Volkstanz (kleiner Umfang) und Heimatverein ( größerer Umfang ) geworden. Neben den Übungsstunden der Volkstänzer und den Brauchtumsveranstaltungen der Vokstanzgruppe finden inzwischen fast alle Veranstaltungen des Heimatvereins in diesem Haus bzw. auf dem Gelände statt. Aufschluss über die angebotenen Veranstaltungen gibt der jeweilige Jahreskalender, der mit der Rubrik Veranstaltungen aufgerufen werden kann.
Vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen
Aus der lt. Pachtvertrag mit der Stadt Rheine vorgeschriebenen landwirtschaftllichen Nutzung der Anlage ist inzwischen so etwas wie ein „Archehof“ für vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen geworden.
6 Nutztierrassen werden gehalten und gezüchtet, die allesamt unterschiedlichen Grades bedroht auf der sogenannten Roten Liste enthalten sind. Bei den Hühner sind dies die silberfarbenen „Westfälischen Totleger“, die „Vorwerkhühner“ und die „Weißen Banefelder“. Der Weltweit nachgewiesene Bestand der Lippegänse ( die einzige Westfälische Gänserasse ) beläuft sich auf ca. 200 Zuchttiere. Ein Zuchtpaar wird am Heimathaus Hovesaat gehalten und soll dort zum Erhalt dieser äußerst seltenen Rasse beitragen, ebenso wie bei den Schweinen die „Bunten Bentheimer“ und bei den Schafen die „Bentheimer Landschafe“.
Immer wieder gibt es Nachzuchten dieser alten Nutztierrassen, die gerne an interessierte Züchter weitergegeben werden.
Ganter mit Gössel Wenige Tage alte Ferkel 4 Wochen alte Halbstarke Bunte Bentheimer
Schulklassenangebote ( Schulbauernhof )
Die Ergänzung durch die Ausstellung zur historischen Imkerei und dem Bienenlehrstand führte zu einem intensiven Ausbau des Schulklassenangebotes. Insbesondere Schulklassen der Grundschulen nutzen die Möglichkeit des intensiven Erlebens von Tieren wie Bienen, Schweinen, Schafen, Hühnern usw. Lebensbedingungen der Tiere, Nutzen für den Menschen, Veränderungen zwischen früher und heute, Futterart und -menge, wo kommt der Honig her und wie machen die Bienen das Wachs und viele Fragen mehr sind Inhalte der Stunden, die die Kinder unter sachkundiger Führung am Heimathaus erleben.
Backen im historischen Backhaus
Das wieder original restaurierte und unter Denkmalschutz stehende alte Backhaus gibt die Möglichkeit, so zu backen, wie vor Jahrhunderten gebacken wurde. Sechs bis acht mal pro Jahr wird der schwere steinerne Backofen viele Stunden vor Backbeginn angeheizt. Der Rauch zieht aus dem Backofen durch den Backraum zum Schornstein und hinterlässt ein rauchiges Klima, in dem der Brotteig aufgeht und sein typisches Aroma bekommt. Jeder Backtag zieht hunderte Besucher an und Bauernbrot, Rosinenbrot und Blechkuchen finden reißenden Absatz.
Das Backteam mit Tono Veelers, Ingrid Veelers,Irmgard Büchter, Bernd Büchter
Brigitta Miethe und Ferdi Miethe ( v.l.)
herrlich duftende frische Stuten |
der "Chef" des Backteams Tono Veelers |
leckere Rosinenbrote |
Imkerei
Wie bereits ausgeführt, sind die Imkerei und das pädagogische Rahmenprogramm des Imkervereins
inzwischen zum festen und nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil des Heimathauses Hovesaat geworden. Schulklassenangebote erfolgen zumeist in Zusammenarbeit mit den Imkern.
Wir empfehlen an dieser Stelle den Informationsabruf in der Rubrik Imkerei.
Bauerngarten
Auf der Rückseite der Hofanlage in Südwestlage ist der Bauerngarten in der historischen Kreuzform mit dem Brunnen im Zentrum angelegt. Eingefasst mit Holzlattenzaun, Stauden und Beerensträuchern grenzt er den Privatbereich der Pächter und deren Terrasse zu den Besuchern ab.
An besonderen Aktionstagen und für angemeldete Gruppen wird in den Sommermonaten sehr gerne
die Blütenvielfalt und die traditionelle sowie sinnvolle Kombination von Gemüsen, Kräutern und Blumen präsentiert und erklärt.
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Teilansicht des Bauerngartens mit dem ehemaligen "Brückenhäuschen" im Hintergrund |
immer wieder und gerne führt Ruth Richter (Bildmitte) durch ihren Bauerngarten |
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Kapuzinerkresse |
Fingerhut mit Gast |
private Nutzung der Tenne
Ausschließlich Vereinsmitgliedern wird die Möglichkeit geboten, die festlich ausgestattete Tenne für private Feste zu nutzen. Diese Nutzungsmöglichkeit ist jedoch mit starken Einschränkungen verbunden und die Termine hierzu müssen sich in die Jahresplanung des Vereins einfügen.
Führung von Gruppen
In den Sommermonaten von Mai bis September, dann, wenn das Leben auf der Hofstelle erwacht ist, wenn Jungtiere zu sehen sind und der Bauerngarten in voller Pracht erblüht, werden sehr gerne auch Gruppen im Heimathaus begrüßt und geführt. Kaffee und Kuchen wird zu solchen Gelegenheiten geboten, gerne führen die Imker durch die Welt der Bienen und es ist vieles über die Hofanlage sowie über alte Nutztierrassen zu erfahren.