eine Einrichtung des Heimatvereins Rheine 1877 e.V.

48432 Rheine, Hengemühlweg 19
Tel. 05971 – 963963 oder 05971 – 70477 (Groppe)

 

Erweiterungen

Auf Drängen der Betreibervereine wurden im Sommer 2008 eine Flächennutzungsplan-Änderung sowie ein Bebauungsplan für den Bereich des Heimathauses Hovesaat aufgestellt und rechtskräftig.
Endlich besteht nunmehr die Möglichkeit, einzelne bauliche Erweiterungen und auch zusätzliche Gebäude bzw. Anlagen zu errichten.
Natürlich können diese Möglichkeiten jetzt nicht in kürzester Zeit umgesetzt werden, denn es sind doch für jede einzelne Maßnahme die entstehenden Kosten gesichert zu finanzieren. Da solche Finanzierungen in der Regel von Sponsoren abhängig sind, werden die geplanten Baumaßnahmen nach und nach entsprechend ihrer Dringlichkeit angegangen. Da in jeder der geplanten Baumaßnahmen auch eine erhebliche Menge an Selbsthilfe der Vereine einfließen muss, ergibt sich schon aus diesem Grunde eine erhebliche zeitliche Streckung.
Im Einzelnen ist vorgesehen:
Die jetzige Parkplatzsituation ist nicht zufriedenstellend. Die Parkplätze werden verlegt in die vordere Geflügelweide. Dadurch entstehen mehr Parkplätze, die dann auch noch  bei Veranstaltungen weniger einzusehen sind als jetzt. Diese Baumaßnahme ist präferiert und wird  als erste umgesetzt.
Unterhalb des Bauerngartens wird ein Flachwasserbiotop mit kleinen Stegen und einer angrenzenden Bienenweide entstehen. Auch das wird eine der ersten Baumaßnahmen sein, die möglicherweise sogar parallel zur Parkplatzveränderung laufen wird.
Für Führungen allgemein und insbesondere für Schulklassenprogramme ist der Bienenlehrstand inzwischen viel zu klein. Hier plant der Imkerverein eine ausreichende Erweiterung, die auch von diesem Verein geplant und durchgeführt wird.
Im Bereich der jetzigen Parkplätze soll eine große Remise aufgebaut werden. Hierzu gibt es noch keine genauen Pläne und die Baumaßnahme wird wohl erst in einigen Jahren durchgeführt werden können.
Eine ganz spannende Geschichte wird wohl die Anlegung eines „Fußpättkens“ sein, das in lange zurückliegenden Jahren die Bürger aus Altenrheine und Venhaus an unserer Hofanlage auf der Hovesaat vorbeileitete und runter bis an die dem Kloster Bentlage gegenüberliegende Emsseite führte. Von dort aus gelang man mit einem Holzkahn rüber zum Kloster und konnte dort in der Klosterkapelle die Messe besuchen. Ein Teil dieses Pättkens, und zwar der Abschnitt vom restaurierten Bildstock bis hinunter zur Ems, soll in absehbarer Zeit wieder angelegt und zu unseren Weideflächen hin abgegrenzt werden.
Weiterhin gibt der Bebauungsplan nunmehr die Möglichkeit zur Errichtung eines Speichergebäudes.
Der Aufbau von Gebäuden wird gemäß der Auflage des Bebauungsplanes nur mit sogen. umgesetzten Gebäuden erfolgen, d.h., dass es sich um alte Gebäude handelt, die an anderer Stelle gestanden haben und hier wieder aufgebaut werden. Das gilt für alle Baumaßnahmen. Ein Speichergebäude ist zurzeit noch nicht in Aussicht und wird wohl die letzte anzugehende Baumaßnahme sein.
Aufgrund der hohen Energiekosten wird derzeit nach Einsparungsmöglichkeiten gesucht. In diesem Zusammenhang stehen auch Überlegungen bezüglich Fotovoltaikanlagen und holzbeheizte Heizanlage im Raum. Kosten hierzu werden zurzeit ermittelt und entsprechende Wirtschaftlichkeitsberechnungen aufgestellt. Über die Ergebnisse wird in den nächsten Monaten beraten.

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