eine Einrichtung des Heimatvereins Rheine 1877 e.V.

48432 Rheine, Hengemühlweg 19
Tel. 05971 – 963963 oder 05971 – 70477 (Groppe)

             Heimathaus

 

Das Heimathaus

Die ehemalige Hofstelle „Wiggering“ ( siehe hierzu auch unter Historie ) wurde 1986 frei. Der bis dahin dort wohnende Landwirt Hermann Wiggering gab diesen Pachthof auf und so konnte ab der Zeit die Volkstanzgruppe des Heimatvereins Rheine ( ein selbstständiger Arbeitskreis innerhalb des Heimatvereins ) diese Hofstelle übernehmen und mit allen notwendigen Renovierungs-, Instandsetzungs- und Umbauarbeiten beginnen. In den ersten 11 Jahren dieser Arbeiten  war der Name „Jugendhof der Volkstanzgruppe“ für diese Hofanlage vorgesehen, wurden doch die Arbeiten fast ausschließlich von Jugendlichen Mitgliedern der Volkstanzgruppe durchgeführt. Die Hofanlage sollte in erster Linie das Domizil der Volkstanzgruppe werden, die in dieser Zeit immerhin bis zu130 Mitgliedern zählte. Bedingt durch die Größe der gesamten Anlage und der dazugehörigen Grundstücksfläche ergaben sich aber so nach und nach und im Laufe der erkennbaren Fertigstellung neue, zunächst nicht immer gewollte,  Nutzungsperspektiven.


Der Heimatverein Rheine 1877 e.V. hat im Laufe der Arbeitsjahre seinem Arbeitskreis für Volkstanz immer wieder mit Zuschüssen „unter die Arme gegriffen“ und auch sonst mit seinem renommierten Ruf und Einfluss unterstützt, so dass eine dauerhafte Nutzung der Hofanlage auch für Zwecke des Heimatvereins immer greifbarer wurde.


Der Falkenhof in Rheine als Heimatmuseum wurde in dieser Zeit umgebaut zu einem modernen Stadtmuseum, so dass die bis dahin dort etablierte Ausstellung zur historischen Imkerei des Kreisimkervereins Steinfurt ausgelagert werden sollte. Gespräche zwischen der Stadt Rheine, der Volkstanzgruppe, dem Heimatverein, dem Kreisimkerverein und dem Imkerverein Rheine führten zu dem Ergebnis, diese Ausstellung dem Heimathaus Hovesaat in einem separaten Gebäude ( in dem ursprünglich eine historische Schusterwerkstatt als Museum eingebaut werden sollte ) anzugliedern. Ergeben hat sich daraus eine inzwischen eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen  dem Heimathaus Hovesaat und dem örtlichen Imkerverein Rheine und Umgebung, der neben der o.g. Ausstellung auch einen Bienenlehrstand auf dem Gelände unterhält und seine Vereinsaktivitäten weitestgehend zum Heimathaus Hovesaat verlagert hat.


Aus der Zeit der Fertigstellung der ehemaligen Tenne dieser Hofstelle  ( 1997 / 98 ) stammt auch die heutige Bezeichnung Heimathaus Hovesaat. Nach der Einweihung des Festsaales (Tenne)
wurde bereits über die anstehenden weiteren Arbeitsschritte nachgedacht. Eine groß angelegte Arbeitsqualifizierungsmaßnahme für Langzeitarbeitslose wurde besprochen und so wurde überlegt, wie die Anlage denn nun dauerhaft bezeichnet werden sollte. Der damalige Leiter des Schul- und
Kulturamtes der Stadt Rheine, Helmut Lechte, machte den entscheidenden Vorschlag, nämlich „Heimathaus Hovesaat“.  Heimathaus wegen des starken Bezuges des Heimatvereins Rheine zu dieser Anlage,  Hovesaat wegen der Lage der Hofanlage im Bereich der Hovesaat, einem begrenzten Gebietsbereich im nördlichen Teil Rheines. Um den Begriff Hovesaat und dessen ursprüngliche Bedeutung ranken sich eine Reihe von Sagen und Erzählungen, deren Deutungsversuch  hier aber zu weit führen würde.

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